liebe Leser

In meinem Leben läuft es rund, etwas zu rund und ich muss abspecken. Haha, ein paar Kilos wären zwar auch gut doch ich rede jetzt mehr von meinem Alltag.

Es gibt soooviele tolle Nähblogs, da braucht es meinen dilettantischen kleinen Blog nicht auch noch. Vielleicht baue ich meinen Backblog ein wenig aus, füge eine Nähecke ein – wer weiss.

Dieser Blog wird also nicht weitergeführt. Ich bedanke mich bei allen Lesern und wünsche weiterhin frohes Nähen.

liebe Grüsse

Motessa

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Optimieren…

Von einer ehemaligen Schneiderin habe ich einen wunderschönen Wollstoff bekommen. Nach mehr wie einem Jahr habe ich ihn endlich in Angriff genommen. Denn es sollte schon etwas rechtes draus werden, nicht so einen „zusammengeschnurpften“ Rock. Lange habe ich Pinterest durchsucht, Ideen gewälzt und zum Schluss noch meine Stoffvorräte konsultiert um zu sehen, wie ich den doch etwas düsteren Stoff aufmotzen könnte. Und es ging soooo gut, bis ich sie den Mädels anprobierte und feststellte, dass das Oberteil zu eng anliegt.

From a former seamstress I was given this beautiful cloth. It lay in my drawers for over a year until I finally decided to make a start on it. Then it should end in something nice, not just a quick cheep looking dress.  I looked through pinterest and consulted my stash of cloth to see if there is something that would brighten up the a bit dark looking cloth. And it went so well. For once no mishap happen, until I tried them on and discovered they were to tight. 

Also zurück zu Pinterest, Google und was auch immer, vielleicht ist ja jemand anderem dies Malheur bereits passiert, hat darüber geblocht und ich kann mir die Gedankenarbeit sparen. Ich wurde fündig und siehe da, es funktioniert!

So back I went to Pinterest and Google to see if someone else already figured out to this particular problem, and I got lucky. The pictures show what I did.

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wir haben allerdings noch das Problem, dass die Mädels die Röcke langweilig finden, hat jemand eine Idee, wie ich sie aufpassen könnte?

we still have the problem, that the girlies think the dresses look a bit boring. Any idea how I could change that?

10 Tipps für die ersten 12 Wochen mit Zwillingen

Im Netz kursiert grad eine Blogparade, die ersten 12 Wochen mit Zwillingen. Eigentlich ist ja dieser Blog gedacht um mein Genähtes auszustellen. Doch das hier ist auch ganz lustig. Hier also meine 10 Tipps, doch das soll nur zur Ideenfindung dienen. Jeder tickt anders und braucht anders Hilfe

≠ 1 lasst euch nicht kirre machen von den Schwestern auf der Neonatologie! Reifgeborene Kinder dürfen trinken soviel oder sowenig wie sie wollen, da wird nicht gewogen und Listen geführt. Auf der normalen Gebärstation wird den Müttern vermittelt: „du weisst das schon, hör auf dein Kind, lass dir Zeit und ihr kriegt das gut hin!“ Leider sind das nicht die Botschaften auf der Neo, zumindest bei mir nicht.

≠ 2 Zwillinge sind keine Katastrophe, auch wenn das viele behaupten. Die eigene Gelassenheit wird sich auf die Kleinen übertragen. Ich habe meine zwei nie getaktet, und lustigerweise haben sie sich abgewechselt mit meinerzeitbeanspruchenwollen. Mal wollte die eine, dann die andere mehr Aufmerksamkeit, häufigere Mahlzeiten, ect Ich persönlich fand das viel entspannter und habe es dann auch genossen mich um die einzelne zu kümmern. Nachts kamen sie freundlicherweise selten mehr wie 2x pro Kind und das meist zeitlich nah aufeinander – sonst hätte ich vielleicht anders reagiert.

≠ 3 Besuch einspannen. Sei es zum wickeln, baden oder was auch immer. Wir hatten an vielen Nachmittagen Kinder auf Besuch, von unseren grossen Mädels (damals 7 und 10). Man kann schliesslich selten „Zwillingekuckengehen“ da die meisten in dem Alter grössere Geschwister haben:-) Erstaunlicherweise haben sich die Zwillinge sehr gerne kuscheln lassen von den Kindern.

≠ 4 Mahlzeiten en gros an einem Nachmittag (1x pro Woche) kochen und gleich einfrieren.  Morgens die Portion aus dem Tiefkühler nehmen und schnell gehts. Unsere Älteste hat Zöliakie und so fiel alles weg was man sonst an schnellen Menus kochen könnte. Wir waren noch nicht so geübt und deshalb gab es während einem Jahr eigentlich nur vier verschiedene Mahlzeiten. Die grossen Mädels haben sich erstaunlicherweise nie darüber beklagt und das rechne ich ihnen hoch an!

≠ 5 Putzfrau! Eine Bekannte „bot“ mir ihren Teenie an, der mitten im Schuljahr die Schule abbrach und den sie beschäftigt haben wollte. Er hat mir sehr zuverlässig und schnell alle Böden und beide Badezimmer geputzt.

≠ 6 schlafen wenn die Kleinen schlafen, auch tagsüber. Unsere versanken in den Tiefschlaf sobald die Grossen in der Schule waren! Dafür schrien sie Mittags und Abends wenn wir eigentlich essen wollten:-)

≠ 7 Staub und Dreck akkumuliert sich zwar, doch von der Arbeit her ist es dasselbe ob ich alle 4 Wochen oder alle 2 Tage abstaube. Fazit: aufschieben oder den Besuch um Hilfe bitten.

≠ 8 die Wäsche habe ich tagsüber in die Waschmaschine geworfen und abends gemeinsam mit meinem Mann aufgehängt. Das heisst er hing die nasse Wäsche auf, ich nahm die trockene weg und legte sie gleich zusammen. Neben der Arbeitsteilung auch die Möglichkeit den Tag zu besprechen und auszutauschen.

≠ 9 stillen. Ich hoffe ich kann das ohne Druckmachenwollen rüber bringen. Unsere zwei kamen als Flaschenkinder aus der Klinik, die ersten 3 Wochen habe ich abgepumpt und nachher zuerst eine dann am folgenden Wochenende die andere auf die Brust umgestellt. Dazu hat mein Mann das Wochenende alleine geschmissen und ich habe nur gestillt, und gestillt, und gestillt…

≠ 10 sich eine gute Hebamme besorgen! Meine kannte ich schon von meiner ersten Tochter her und sie ist Gold wert! Den ersten Satz den sie sagte wie sie zur Tür rein kam war: das kommt gut, deine Mädels und du schafft das gut!

 

Eigentlich habe ich das erste Jahr als relativ locker erlebt. Klar, wir sind dabei nur zweimal umgezogen, die Älteste brach sich das Bein da waren die Zwillinge erst 5 Monate alt, 4 Wochen in Westafrika mit Malariagefahr. Aber sie waren friedlich, schliefen gern und viel und becircten alle um sie rum. Schwierig wurde es erst als die beiden die Welt zu Fuss entdeckten. In den letzten 3 Jahren half mir da folgendes:

  1. Trampolin im Wohnzimmer
  2. die Möglichkeit bei JEDEM Wetter mindestens 3h draussen sein zu können dank überdachten Gängen hier in der Genossenschaft, ideal zum Trottifahren!
  3. Leinen, um sie halbwegs sicher im Strassenverkehr manövrieren zu können. Sonst wären wir noch heute mit Kinderwagen unterwegs…

Weitere Artikel zu diesem Thema findet ihr:

Anni: Zwillinge. Eine Gebrauchsanweisung Einerschreitimmer.com

Melanie: Überlebenstipps für Zwillinge in den ersten 12 Wochen 2inside4life.wordpress.com

Kerstin: Wie packen Mama und Papa die ersten Wochen mit uns chaoshoch2.com

Carolin: Dachbuben dachbuben.com

Ich hab’s so gut!

Auch wenn es vorkommt dass ich zwischenzeitlich etwas anderes sage: Zwillinge zu haben ist ja so toll! Hier meine Begründung:-)

Es spart Zeit und Schmerzen, schliesslich erspart man sich eine Schwangerschaft inklusive Geburt. Dem Krankenhaus Medikamente, Betten und Personal. Ich brauch ja nicht alles doppelt.

Zugegeben, wenn zwei Kinder anfangen selber zu essen entsteht eine Sauerei am Boden und sonstwo. Ob ich viel oder wenig Dreck vom Boden kratze, der Aufwand bleibt in etwa dergleiche. Allerdings lässt es sich nicht leugnen, dass zwei Menschen definitiv mehr Wäsche verursachen wie einer.

Zwillinge halten fit, rennen in zwei Richtungen gleichzeitig erspart das unangenehme Joggen.

Ich muss kein trauriges Nesthäckchen nach Hause schleppen derweilen Kind NR 3 im Kindergarten bleiben darf. Und, sie spielen am Nachmittag miteinander Kindergarten. Beide wissen was dabei zu tun ist und sind blendend aufeinander abgestimmt.

Der Ablauf vom Kindergarten wird mir bildlich dargestellt. Auch wenn sich das einzelne Kind wenig mitteilt, im Zusammenhang habe ich einen ziemlich guten Eindruck was da so abläuft und muss die arme Kindergärtnerin nicht mit unnötigen Fragen belästigen.

Sie bringen sich gegenseitig die fehlenden Passagen der Kinderlieder bei. Und was noch fehlt fällt vielleicht der Mama noch ein aus längst vergangenen Kindertagen.

Kleider nähen in Hülle und Fülle! Das beste ist, nach dem ersten Durchgang kann man dasselbe Kleid gleich nochmals üben:-)

Drillinge?…

Nein, obwohl ich ja die ganze Schwangerschaft über Angst hatte, sie würden noch ein drittes Kind rausziehen. Bei der Feindiagnostik im Unispital schaute der Gynäkolge extra nochmals nach und versicherte mir ganz ruhig dass er bestimmt nur zwei sähe!

Diese Kleider hier waren eigentlich bestimmt für den Zirkusauftritt am 15. August. Unsere Kleinen waren noch zu jung um bei einer regulären Nummer mitzumachen doch als Nummerkids bekamen sie dennoch einen Platz in der Manege. Weil unser Arbeitsaufwand im OK-Team viel grösser war wie angenommen entschied ich mich die Kleider zu verschieben, zog ihnen andere an und vollendete sie heute!

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hope for some UFO’S

Wie macht ihr das eigentlich, mit dem Nähen und so? Dann wenn ich eigentlich Lust hätte muss ich entweder kochen, putzen, einkaufen, Clown spielen für die Lingzwings, aufräumen oder sonst etwas. Ach ja und abends liegen dann die zwei Süssen bei uns im Bett (zum einschlafen) und ans Nähen kann ich dann auch nicht denken, da die Nähmaschine bei uns im Schlafzimmer steht.

How do you do that, sewing and such? Everytime I really would like to sew there is cooking, cleaning, shopping, playing clown with the twinnies, and all kind of other emergencies that I need to take care off. And at night, the cuties are in our bedroom where the sewing machine is stationed…

Heute allerdings, nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf, entschloss ich mich die verschiedenen UFO’s (unvollendete Objekte) in Angriff zu nehmen und organisierte die Zwei mit genügend ungefährlichem Bastelzeug unten am Esstisch. 

Today, after a nice nap, I staioned the two at the diningroom table to do crafts and I went to fininsh some UFO’s (unfinished objects).

Zum Glück wachsen Kinder hautsächlich in die Höhe, so kann man ein angefangenes Kleid einfach verlägern und die Armlächer etwas weiter schneiden…

Fotos gibts morgen!

Fortunatly the kids are mostly growing by highth, so adding more to the length and widening the opening for the sleeves…

Fotos will follow!

Leggins – aus alten T-Shirts

Die Zeit der Frühlingsbörsen ist angebrochen! Ich mag es, mich durch die Menge zu schlängeln, und meine kleinen Ladies mit tollen Markenkleider einzudecken die wir uns sonst nicht leisten könnten. Auch meine Älteste stöbert inzwischen wieder gerne mit, in ihrer Grösse (176) hat es erstaunlich viel.

It’s time for the handmedownmarkets that are happening every spring. I love to dig into the piles of cloths and get nice stuff I would not afford new for my adorable girlies. Even my oldest loves to come, amazingly there is much in her size available.

Alles hat es im Gewühl – doch etwas fehlt: Leggins! Vermutlich weil zum Zeitpunkt wenn die Leggins grössenmässig wirklich nicht mehr passen sind sie schon so lange getragen worden, dass man sie beim besten Willen nicht mehr weiter verkaufen kann.

There is so much choice, but there is one thing missing: leggings! Probably because by the time they dont fit anymore there are worn to shreds and cant be sold with a good consience.

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Mit einer Leggins die zwar kurz, aber eine gute Passform hat erarbeite ich ein gutes Muster.

With a leggings that fits nicely I’m making a nice pattern.

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das war mein erster Versuch, mit einem uralten T-shirt. Der Tricot ist nicht sehr dehnbar, und so ist die Leggins zu eng. Auch hätte ich die aufgesetzte Tasche nach hinten nehmen sollen. Um das zu korrigieren habe ich ziemlich viel oben abgeschnitten…

that was my first one. I’ve made it with the oldest teeshirt. The material is not as stretchy as needed and was to tight. And I should have put the poket to the back, so I cut away some more…

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auch habe ich bei den langarm T-shirts und Pullover die Ärmel verwendet.

I’ve also used the sleeves on some of the teeshirts

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und habe den Halsausschnitt geflickt

and I added some material to the neckline

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ich nehme damit auch am upcycling tuesday teil! Inzwischen habe ich 7 Paare genäht, etliche sind schon zugeschnitten und warten auf eine ruhige Stunde. Meine Mädels können also weiterhin ihre geliebten Kleider tragen und müssen nicht an den Beinen frieren.

I’m participating in upcycling tuesday. I’ve sewn 7 pairs so far, some more are cut out and waiting for some sparetime. Now the girlies can keep wearing their beloved dresses and not have cold legs.