genähtes Geduldsspiel

Mein langes Schweigen kann ich erklären, wirklich! Meine Kamera ging hopps, und auch wenn ich jetzt die meiner Zweitältesten Tochter ausleihen darf ist das logistisch nicht immer einfach. Genäht habe ich dennoch und werde die Bilder in den nächsten Wochen etwas gestaffelt einstellen.

For my deserted blog, there is an explanation – honest! My camera died and although I can borough one of my daughter it is not always easy, logisticly. I did some sewing and over the next weeks I’ll put the pics up.

Gestern nähte ich noch schnell ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Tochter meiner Nachbarin. Wir hüten uns gegenseitig die Mädels, ich ihre Kleine und sie unsere zwei Jüngsten.

I wanted to sew a little gift for my neighbours daughter. We look after the girls, me hers and she our two youngest.

Da ich weiss, dass meine Nachbarin viel unterwegs ist mit dem Zug wollte ich dem Mädchen etwas schenken zum beschäftigen. Und das nicht viel Platz einnimmt in der Handtasche. Und das nicht unzählige Einzelteile enthält die man im besten Fall verliert, im schlimmsten Fall auf den Knien unter den Sitzen hervorkramen muss.

‚cause I know that she travels a lot I wanted something that will keep this little girl busy. And does not use much space. And does not have little parts that you loose, or worse that you need to fish from under the seats, crawling on the dirty floor in the train

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Das ist ein Restenstück Stoff, 3,5 Seiten zusammengenäht auf der linken Seite. Stürzen, und wenn man genau hinsieht, Reihenweise absteppen. Ein Labyrinth für eine eingenähte Murmel. Die Murmel am Schluss einstecken und das letzte Stücke von aussen zunähen. Das Teil ist etwa so lang wie meine Hand, die Murmel steckt fest und es braucht einiges an Geschick um es durch die Gänge zu lotsen.

This was made of material I had in my drawer. Sewing 3,5 sides together, and if you look carefully, sew lines into that piece. A labyrinth for a marble. At the very end you put the marble in, sew the last end together and there it is. Hopefully a fun game for this little girl.

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der Quilt – oder die Geschichte zweier Familien

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Dieser Quilt wurde uns von Freunden geschenkt, selbst genäht. Alle, auch die Männer haben daran mitgenäht! Allerdings nur die Patchworkseite, aus Mangel an Zeit überliessen sie es mir das Sandwich zu machen und zu quilten. Jeder Stich bedeutete ein Eintauchen in Erinnerungen, selten habe ich etwas so gerne genäht! Während 5 Jahren lebten wir im gleichen Land, unsere gemeinsame Sprache ist Englisch. Unsere Freundschaft verband uns über 1400 km Distanz (im selben Land), ohne täglichen Zugang zum Internet. Unsere Älteste und ihre Jüngste sind dicke Freunde, der gemeinsame Vorname, Vernarrtheit in Pferde und vieles andere mehr hat die zwei zusammengeschweisst, so dass sie immer noch Freunde sind. Obwohl wir uns nur alle paar Jahre, im besten Falle, sehen können.

This quilt was given to us by friends, selfmade by every member, even the guys did some stiches! Actually, they only made the top, because of time pressure. I finished the sandwich part und did the quilting. Every stich was going down the memory lane, it was a very rewarding time for me. Our friendship connected us over 1400 km distance (same country) and no internet either. For 5 years we lived in the same country, our language we have in common is english. Their youngest and our oldest are very close friends, sharing the same first name, crazyness about horses and much more has kept them friends even though we only see each other every few years – if all goes well.

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Oben links: ist unser Auto von damals zu sehen, im Hintergrund die „drei Schwestern“. Berge, ( oder nach Schweizer Standart Hügelchen) an denen wir vorbei fuhren um aus der Hauptstadt heraus zu uns zu gelangen. Im ganzen Land (eines irgendwo in Westafrika), besassen wir den einzigen blauen Pickup – Truck von Mitsubishi…

Top left: you see our car. In the back there are the „3 sisters“, mountains we passed on our way home from the capital city. By swiss standards this are hills 🙂 In the whole country there was only one blue pick-up truck from Mitsubishi and this was ours.

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Oben rechts: Pferde, die durften einfach nicht fehlen. In jedem Brief den sich die zwei Mädels geschrieben haben wurden sie garantiert erwähnt – obwohl keine von ihnen reiten konnte.

Top right: horses, very importent as this two girls love those animals very much and they were the topic in any letter they share.

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Mitte: Samantha, die Katze, auch sie durfte nicht fehlen!

middle: Samantha the cat

Unten links: ein Fondue Chinois Caquelon, in dem wir aber kein Käsefondue assen sondern ein Schoggifondue. Unsere Käsefonues waren selten, und teilten wir nur in Ausnahmesituationen – dazu reichte das von Menschenhand importierte Käsefondue mengenmässig meist einfach nicht.

bottom left: a fondue chinois devise, used in our case for chocolate fondue as a fond memory. We did use it occassionaly for cheese fondue, but we hardly shared that special treat.

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Unten rechts: ihr Auto, mit geöffneter Motorhaube weil es immer wieder unterwegs zusammenbrach und mühsam in der Hitze zum laufen gebracht werden musste.

Bottom right: their car, and because it had a history of braking down anywhere and anytime with an open hood.

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