Ich brauche einen Rat!

liebe Zwillingsmütter

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen…?

Unsere 5 Jährigem, eineigen Zwillingstöchter entwickeln sich gut. Sie sind seit August im Kindergarten und spielen dort selten miteinander, sind sehr gut integriert. Zuhause streiten sie sich, spielen intensiv miteinander – halt ganz normal. Wir haben schon 2 grosse Töchter, so dass wir in etwa ein Gefühl haben was nun Zwilling-spezifisch ist, und was ganz normal.

Gestern sind die zwei zum 1. Mal zum spielen bei einer Kindergartenfreundin eingeladen worden. Und das beschäftigt mich, denn wenn ich mich recht erinnere hatten wir bei unseren grossen Töchter viel früher und vor allem öfters Einladungen. Natürlich sind:

  • 2 sind einfach eine Übermacht
  • Mütter welche nur 1 Kind haben fühlen sich vielleicht mit der dreifachen Anzahl von Kindern überfordert

Doch nun was tun? Was würdet ihr mir raten? Ich wünsche mir, dass sie Beziehungen aufbauen können, alleine oder zu zweit. Aber ich kann ja den anderen Müttern nicht beide zusammen aufzwingen. Wie habt ihr das gelöst?

Soll ich die beiden trennen und separat für sie abmachen? Andere Kinder zu uns einladen passiert schon, sie spielen täglich hier in der Genossenschaft mit Kindern verschiedenen Alters.

Habt ihr andere Ideen?

10 Tipps für die ersten 12 Wochen mit Zwillingen

Im Netz kursiert grad eine Blogparade, die ersten 12 Wochen mit Zwillingen. Eigentlich ist ja dieser Blog gedacht um mein Genähtes auszustellen. Doch das hier ist auch ganz lustig. Hier also meine 10 Tipps, doch das soll nur zur Ideenfindung dienen. Jeder tickt anders und braucht anders Hilfe

≠ 1 lasst euch nicht kirre machen von den Schwestern auf der Neonatologie! Reifgeborene Kinder dürfen trinken soviel oder sowenig wie sie wollen, da wird nicht gewogen und Listen geführt. Auf der normalen Gebärstation wird den Müttern vermittelt: „du weisst das schon, hör auf dein Kind, lass dir Zeit und ihr kriegt das gut hin!“ Leider sind das nicht die Botschaften auf der Neo, zumindest bei mir nicht.

≠ 2 Zwillinge sind keine Katastrophe, auch wenn das viele behaupten. Die eigene Gelassenheit wird sich auf die Kleinen übertragen. Ich habe meine zwei nie getaktet, und lustigerweise haben sie sich abgewechselt mit meinerzeitbeanspruchenwollen. Mal wollte die eine, dann die andere mehr Aufmerksamkeit, häufigere Mahlzeiten, ect Ich persönlich fand das viel entspannter und habe es dann auch genossen mich um die einzelne zu kümmern. Nachts kamen sie freundlicherweise selten mehr wie 2x pro Kind und das meist zeitlich nah aufeinander – sonst hätte ich vielleicht anders reagiert.

≠ 3 Besuch einspannen. Sei es zum wickeln, baden oder was auch immer. Wir hatten an vielen Nachmittagen Kinder auf Besuch, von unseren grossen Mädels (damals 7 und 10). Man kann schliesslich selten „Zwillingekuckengehen“ da die meisten in dem Alter grössere Geschwister haben:-) Erstaunlicherweise haben sich die Zwillinge sehr gerne kuscheln lassen von den Kindern.

≠ 4 Mahlzeiten en gros an einem Nachmittag (1x pro Woche) kochen und gleich einfrieren.  Morgens die Portion aus dem Tiefkühler nehmen und schnell gehts. Unsere Älteste hat Zöliakie und so fiel alles weg was man sonst an schnellen Menus kochen könnte. Wir waren noch nicht so geübt und deshalb gab es während einem Jahr eigentlich nur vier verschiedene Mahlzeiten. Die grossen Mädels haben sich erstaunlicherweise nie darüber beklagt und das rechne ich ihnen hoch an!

≠ 5 Putzfrau! Eine Bekannte „bot“ mir ihren Teenie an, der mitten im Schuljahr die Schule abbrach und den sie beschäftigt haben wollte. Er hat mir sehr zuverlässig und schnell alle Böden und beide Badezimmer geputzt.

≠ 6 schlafen wenn die Kleinen schlafen, auch tagsüber. Unsere versanken in den Tiefschlaf sobald die Grossen in der Schule waren! Dafür schrien sie Mittags und Abends wenn wir eigentlich essen wollten:-)

≠ 7 Staub und Dreck akkumuliert sich zwar, doch von der Arbeit her ist es dasselbe ob ich alle 4 Wochen oder alle 2 Tage abstaube. Fazit: aufschieben oder den Besuch um Hilfe bitten.

≠ 8 die Wäsche habe ich tagsüber in die Waschmaschine geworfen und abends gemeinsam mit meinem Mann aufgehängt. Das heisst er hing die nasse Wäsche auf, ich nahm die trockene weg und legte sie gleich zusammen. Neben der Arbeitsteilung auch die Möglichkeit den Tag zu besprechen und auszutauschen.

≠ 9 stillen. Ich hoffe ich kann das ohne Druckmachenwollen rüber bringen. Unsere zwei kamen als Flaschenkinder aus der Klinik, die ersten 3 Wochen habe ich abgepumpt und nachher zuerst eine dann am folgenden Wochenende die andere auf die Brust umgestellt. Dazu hat mein Mann das Wochenende alleine geschmissen und ich habe nur gestillt, und gestillt, und gestillt…

≠ 10 sich eine gute Hebamme besorgen! Meine kannte ich schon von meiner ersten Tochter her und sie ist Gold wert! Den ersten Satz den sie sagte wie sie zur Tür rein kam war: das kommt gut, deine Mädels und du schafft das gut!

 

Eigentlich habe ich das erste Jahr als relativ locker erlebt. Klar, wir sind dabei nur zweimal umgezogen, die Älteste brach sich das Bein da waren die Zwillinge erst 5 Monate alt, 4 Wochen in Westafrika mit Malariagefahr. Aber sie waren friedlich, schliefen gern und viel und becircten alle um sie rum. Schwierig wurde es erst als die beiden die Welt zu Fuss entdeckten. In den letzten 3 Jahren half mir da folgendes:

  1. Trampolin im Wohnzimmer
  2. die Möglichkeit bei JEDEM Wetter mindestens 3h draussen sein zu können dank überdachten Gängen hier in der Genossenschaft, ideal zum Trottifahren!
  3. Leinen, um sie halbwegs sicher im Strassenverkehr manövrieren zu können. Sonst wären wir noch heute mit Kinderwagen unterwegs…

Weitere Artikel zu diesem Thema findet ihr:

Anni: Zwillinge. Eine Gebrauchsanweisung Einerschreitimmer.com

Melanie: Überlebenstipps für Zwillinge in den ersten 12 Wochen 2inside4life.wordpress.com

Kerstin: Wie packen Mama und Papa die ersten Wochen mit uns chaoshoch2.com

Carolin: Dachbuben dachbuben.com

Häh?

Zwillinge zu haben bietet immer wieder Stoff für gute Geschichten. So heute. Ich unterwegs vom Kindergarten weg nach Hause zu Fuss, schiebe mein Fahrrad. Eine sitzt auf dem Sattel, die andere läuft nebenher. Und links und rechts überholen immer wieder mal Schulkinder die einen Tick schneller sind wie wir. Ein Mädchen überholt uns, schaut zurück und sagt:

„Hihi, man könnte direkt meinen das seien Zwillinge“. Schaut sich erst die eine, dann die andere an, heute ganz verschieden angezogen. „Äh, das sind keine Zwillinge, oder?“…..“Hm, oder doch?“

Wir lachen uns nur an und ich nicke mit dem Kopf… Keine Angst, ich stelle bald Fotos hier ein, bin ich einfach nur noch nicht dazu gekommen!

Ich hab’s so gut!

Auch wenn es vorkommt dass ich zwischenzeitlich etwas anderes sage: Zwillinge zu haben ist ja so toll! Hier meine Begründung:-)

Es spart Zeit und Schmerzen, schliesslich erspart man sich eine Schwangerschaft inklusive Geburt. Dem Krankenhaus Medikamente, Betten und Personal. Ich brauch ja nicht alles doppelt.

Zugegeben, wenn zwei Kinder anfangen selber zu essen entsteht eine Sauerei am Boden und sonstwo. Ob ich viel oder wenig Dreck vom Boden kratze, der Aufwand bleibt in etwa dergleiche. Allerdings lässt es sich nicht leugnen, dass zwei Menschen definitiv mehr Wäsche verursachen wie einer.

Zwillinge halten fit, rennen in zwei Richtungen gleichzeitig erspart das unangenehme Joggen.

Ich muss kein trauriges Nesthäckchen nach Hause schleppen derweilen Kind NR 3 im Kindergarten bleiben darf. Und, sie spielen am Nachmittag miteinander Kindergarten. Beide wissen was dabei zu tun ist und sind blendend aufeinander abgestimmt.

Der Ablauf vom Kindergarten wird mir bildlich dargestellt. Auch wenn sich das einzelne Kind wenig mitteilt, im Zusammenhang habe ich einen ziemlich guten Eindruck was da so abläuft und muss die arme Kindergärtnerin nicht mit unnötigen Fragen belästigen.

Sie bringen sich gegenseitig die fehlenden Passagen der Kinderlieder bei. Und was noch fehlt fällt vielleicht der Mama noch ein aus längst vergangenen Kindertagen.

Kleider nähen in Hülle und Fülle! Das beste ist, nach dem ersten Durchgang kann man dasselbe Kleid gleich nochmals üben:-)

Kindergartenstart

und wir haben nur die Hälfte dabei. Ich weiss, eigentlich hätte ich es besser wissen müssen, bekamen wir doch alle Informationen nach Hause geschickt – in unserem Falle doppelt da wir ja gleich zwei in die Runde stellen.Wir hatten also weder Finkensäcke noch die Leuchtstreifen dabei. Ersteres war nicht schlimm und zweiteres hatte ich beim abholen um 12 Uhr dabei. Nachmittags ging es dann ans basteln. Wie gut dass ich die Sommerferien über so wenig zum nähen gekommen bin, der Stapel an T-shirts hoch und die Auswahl riesig. Ich lasse die Bilder sprechen:-)

The girlies started with kindergarten and I was so not ready. I should have known all the nessecary stuff as the information came by letter, even double as we provide two kids for the group. We had no bags for the house shoes and fluorescent strips. The later I had with me when I picked them up at noon. And in the afternoon we were busy:-) but look for yourself:

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Shirts auf die linke Seite wenden, mit geeignetem Stich nähen. Entlang der Ärmel und unten mit einer Zickzackschere abschneiden und anschliessend wenden.

Turn the shirts inside out and sew with an appropriete stich. Cut along the seam and the sleaves and turn it back to right side.

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die schnellen Sandkastenröckli

Sonntagnachmittag überraschte mich mein Mann mit dem Vorschlag: “ Ich geh dann mal mit den kleinen Zwei auf den Spielplatz, so kommst du zu ein paar Stunden Zeit für dich, bevor die nächste Woche wieder anfängt!“ sagte es und düste mit den beiden auf den nahen Spielplatz. Und so kam es, dass nur kurz nach meinem letzten Blogeintrag ich Zeit hatte für meine Nähmaschine. Die Kleider hängen heute bereits gewaschen an der Sonne damit sie morgen, wenn sie trocken sind, wieder angezogen werden können…

Sunday afternoon and my husband surprised me by saying: „I’m taking the little ones out to the playground. This way you’ll get some time for yourself befor the next week starts!“ said it and left with this two. And so, only shortly after my last blog entry, I got to spent some time with my sewing machine. Last night I washed them the first time, now they are out to dry in the sun befor they get worn again tomorow…

und hier stelle ich es ein: upcycling tuesday

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ganz normaler Alltag

Ich habe vier Kinder, alles Ladies! Und dann ist da noch meine Nähmaschine…leider etwas vernachlässigt. Vielleicht geht es ja noch anderen so, dass man eigentlich Lust hätte zu nähen und dann:

I got 4 kids, all girls! And there is the sewing machine…unfortunatly badly tended too. Maybe there are others that have the urge to sew and then there is:

  • Mann hat wirklich KEIN gebügeltes Hemd im Schrank, d.h Film an und Eisen heizen
  • Küche sieht aus wie wenn ich für Tage nur gekocht hätte und nur grad Dreckgeschirr in den Spüler und Pfannen abgewaschen (so verhielt es sich auch…)
  • Zwilling  A (oder wahlweise B) wurde aus seinem eigentlichen Zimmer ausquartiert weil sie sich derart gegenseitig aufschaukeln, dass keine von denen schlafen kann. Dann landen sie bei uns im Bett wo sie innerhalb wenigen Minuten schlafen, und die Nähmaschine blockieren die im gleichen Raum ist.
  • Energie ist auf mysteriöse Art und Weise abhanden gekommen, übrig bleibt eine bleierne Müdigkeit
  • Im Nähprojekt ist es zu einem Stillstand gekommen, weil das was ich im Kopf habe sich nicht 1-1 umsetzen lässt
  • oder man sitzt in der Tram wie heute morgen (ohne Nähmaschine im Handgepäck)
  • oder es ist Sonntagnachmittag und man sitz am Computer und bloggt:-)

 

  • all the shirts are piled on the ironing board, means: movie and the iron out
  • the kitchen looks like all I did for days is putting the dirty dishes into the dishwasher and barely cleaning the dirty pots and nothing else ( that’s what has happend in truth)
  • twin A (or B) has been taken out of its bedroom ‚cause the giggling prevented them to fall asleep. Means, that then the masterbedroom, where the sewingmachine is stationed, is out of bounds
  • I’m drained of all my energy, there is just tiredness
  • the sewing project came to a halt because of what I thought it might work did not turn out the way it should have
  • or I’m sitting in the tram with a bunch of kids and no sewing machine available
  • or it is sonday afternoon, and I’m sitting at the computer blogging:-)

Doch ich wusste plötzlich ganz genau, zu welcher Art Kleid ich einen ganz bestimmten Stoff verarbeiten möchte. Ein Stöffchen, das ich im letzten Sommer gekauft habe und das bisher unbeschnitten in der Schublade lag. Die Frage ist nur: reicht er für 2 Kleider derselben Art?… Und wenn nicht, hat der Stoffladen meines Vertrauens diesen Stoff noch an Lager?

But I suddenly knew what kind of dresses I wanted to sew as next. The material is sitting in the drawer since last summer. The only question that bothers me right now: is the amount of material I need sufficient for two dresses or do I have to get more? If so, do they still have the same kind?

Leider wird es noch ein bisschen dauern, bis mich an die Nähmaschine setzen kann. Auf meinem Nähtisch befinden sich noch ein paar UFO’s, die zuerst ran müssen. Nebst Essen kochen, einkaufen, Kiddies beaufsichtigen, Buch lesen für den Kurs am Samstag und und und

It will take me awhile before I’ll get some time in peace alone at the sewing machine. There is cooking to be done, tending after the girlies, grocery shopping, finishing a book for my course this coming weekend and and and

sonnige Grüsse

sunny greetings