ein Stapel Leggings

Mit zwei fünfjährigen Mädels, die Hosen nur tragen wenn es wirklich sein muss, gehören Leggings zur Ausstattung. Gebraucht kann man sie selten kaufen, und wenn sind sie halt auch nicht mehr schön oder gar geflickt. Und kaufen ist halt schon ein Haufen Geld (2×7=14 Paar, in etwa 100 CHF). Also nähe ich sie selber! Von meiner Mutter habe ich T-Shirts in Grösse XL bekommen, super Qualität und sie bestehen aus einem dickeren Material wie die handelsüblichen Leggings. Hier meine Ausbeute, je Leggings 20min Aufwand! Und zwei Paar sind in der Wäsche…

Having two five-year-old girls, who only wear Jeans if REALLY necessary, means I gotta have lots of leggings. They are hard to get on the hand-me-down-market and to buy lots of money. So I sew them out of used t-shirts. I got lots from my mom, excellent quality and size XL. I already made 7, two are waiting to get washed. Each takes about 20min from cutting to the end.

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endlich fertig…

Von einer lieben Bekannten erhielt ich einen wunderschönen, grünen Wollstoff. Leider, leider ist das schon eine Weile her, weil ich mir sehr genau überlegte wozu ich ihn verwenden möchte. Wozu wusste ich sehr schnell, nämlich Kleider für unsere Kleinen. Doch was genau, das war die Frage.

From a dear friend I got a beautiful cloth, green and wool. Unfortunately this is some while ago, partly because I could not decide what to do with it. Or rather, what kind of dress for our little ones.

Und um es umso schwerer zu machen wollte ich natürlich nicht einfach ein Schnittmuster kaufen, sonder selber eines kreieren…also Pinterest:-)

To make the task even harder I did not just buy a pattern but wanted to create my one…so I turned to Pinterest.

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Nachdem ich zuerst die Oberteil zu eng genäht, und dann mit den Reissverschlüssen ewig brauchte eröffneten mir die Girlies, dass sie die Röcke blöd finden. Naja, schlicht wäre ein anderes Wort! Ich versuchte sie ein bisschen aufzupeppen, mit wenig Erfolg. Wir haben nun ausgemacht, dass sie die Kleider ein Mal anziehen – irgendwie muss man ja Fotos machen – und dann überlass ich es ihnen ob sie sie weitertragen wollen. Verkaufen wär ja auch ne Option.

First I made them so small, then I run into trouble while putting in the zippers. Then the girlies said: this dresses are dump, we do not like them. They do not look fancy, I agree, a bit dull even. So I pepped the up a bit and we agreed they would wear them once, so I could at least make some photos. After that its up to them. I could still sell them.

Optimieren…

Von einer ehemaligen Schneiderin habe ich einen wunderschönen Wollstoff bekommen. Nach mehr wie einem Jahr habe ich ihn endlich in Angriff genommen. Denn es sollte schon etwas rechtes draus werden, nicht so einen „zusammengeschnurpften“ Rock. Lange habe ich Pinterest durchsucht, Ideen gewälzt und zum Schluss noch meine Stoffvorräte konsultiert um zu sehen, wie ich den doch etwas düsteren Stoff aufmotzen könnte. Und es ging soooo gut, bis ich sie den Mädels anprobierte und feststellte, dass das Oberteil zu eng anliegt.

From a former seamstress I was given this beautiful cloth. It lay in my drawers for over a year until I finally decided to make a start on it. Then it should end in something nice, not just a quick cheep looking dress.  I looked through pinterest and consulted my stash of cloth to see if there is something that would brighten up the a bit dark looking cloth. And it went so well. For once no mishap happen, until I tried them on and discovered they were to tight. 

Also zurück zu Pinterest, Google und was auch immer, vielleicht ist ja jemand anderem dies Malheur bereits passiert, hat darüber geblocht und ich kann mir die Gedankenarbeit sparen. Ich wurde fündig und siehe da, es funktioniert!

So back I went to Pinterest and Google to see if someone else already figured out to this particular problem, and I got lucky. The pictures show what I did.

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wir haben allerdings noch das Problem, dass die Mädels die Röcke langweilig finden, hat jemand eine Idee, wie ich sie aufpassen könnte?

we still have the problem, that the girlies think the dresses look a bit boring. Any idea how I could change that?

Ich war mal ein Duvetbezug

Heute war Spielgruppentag für die Mädels, mein freier Morgen an dem ich wählen kann wozu ich grad Lust habe. Letzte Woche habe ich gewählt, die schon längst fälligen Hausaufgaben zu schreiben. Heute aber war ich frei! Und wollte in die Stadt! Ah, dieses wunderbare Gefühl im Tram zu sitzen, mir genüsslich meine Lieblingsgeschäfte durch den Kopf gehen zu lassen und zu überlegen, welches ich mit meiner Anwesenheit beehren möchte. Meist habe ich ja eine Liste mit Dingen die ich dringend besorgen muss. Wie zum Beispiel die glutenfreien Sachen für meine Älteste die wir hier im Ort nicht bekommen. Heute hatte ich aber keine Liste, nur Zeit. Herrlich!

today was play group day for the girlies, my day off where I can choose what I’d like to do. Last week I choose to finish my homework, already overdue. But today I had nothing, I was free! And I wanted to go into town! This wonderful feeling when sitting in the tram, thinking about the shops I’d like to visit. Usually I have a list with items to buy. Like the glutenfree stuff for my oldest that I can’t get here. But today, there was no list. Wonderfull!

So stromerte ich durch die Stadt, guckte mich nach runtergesetztem Backzeug um, schmöckerte im Butler und im Tchibo, beides Läden die ich gerne mag. Einfach so zum besuchen, ich muss nicht mal etwas kaufen. Oder den Globus, etwas teuer für meinen Geschmack, aber sehr schön anzusehen. Das Marzipanstück hob ich mir für zuletzt auf, das Heilsarmeebrocki. Der einzige Laden, indem ich heute etwas gekauft hatte. War aber nicht beabsichtigt, also das Rollfondant hätte ich ja fast gekauft – brauch ich einfach nicht im Moment, leider. 2 Duvetbezüge habe ich gekauft – genau das was ich wollte.

I wondered through the stores, visiting butler and Tchibo, both stores I really like, I dont even have to buy something. But the best place came last, salvation armee thrift store. The only place I bought something today. But this was not planned, just a coincident. And there I found two sheets.

Meine Mädels mögen Kleider, so ist der Kleiderschrank eingentlich gut sortiert mit Kleidern aller Art. Mit Ärmel, ohne Ärmel, Jeans, Cord, Lagenlook – doch kaum eines schwingt. Und das ist das erste was sie machen mit jedem Kleid oder Jupe. Man holt fest Anlauf, die Ellbogen angewinkelt, und dann der enttäuschte Satz:

Sie schwingen nicht!

My littel girls love dresses. Their wardrobe is well filled with dresses of all kinds. With sleeves, without sleeves, jeans, corderoy, layerlook, but none of them swings. The first thing this two girls do when fully dressed is swing. They warm up to speed, the elboughs close to the body and then:

they don’t swing

Die Kleider habe ich noch am selben Tag genäht, ging ganz schnell und meine Mädels sind glücklich. Nun haben sie die Möglichkeit, ihre geliebten Pferdepullies ein weiteres Jahr tragen zu können, das wäre dann das dritte.

I made the dresses the same day, very quick, and the girls are happy! And now they can wear their beloved horse shirts another year, that would make it 3 in total.

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Swingkleider upcycling

Andere wintern Pflanzen ein, wir tun es mit den Kleidern. Nachdem es immer kühler wurde im Herbst und es jedesmal lange Gesichter gab beim Satz: „Nöh, geht nicht – bei diesem Wetter sind die Kleider zu kühl“ kam mir ein brillianter Gedanke:

Others let their plants hibernate, we do with cloths. As it got colder last automne I saw sad faces every time I had to say: You cant wear this dresses, their not warm enough anymore. And then I had an idea:

Ich trennte die kurzärmeligen Oberteile von den Röcken und nähte ein langärmeliges T-Shirt an stattdessen. Interessanterweise wollten beide ein verschiedenes Oberteil, obwohl ich noch welche im Zwillingslook gehabt hätte. Aus einem Stapel T-Shirts wählte jede IHR T-Shirt aus.

I’ll cut the top part from the skirt and redo it with a long sleeve t-shirt. Although I had some identical t-shirts the girls wanted differnet ones this time. From a pile of shirts each choose their favorite one.

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genähtes Geduldsspiel

Mein langes Schweigen kann ich erklären, wirklich! Meine Kamera ging hopps, und auch wenn ich jetzt die meiner Zweitältesten Tochter ausleihen darf ist das logistisch nicht immer einfach. Genäht habe ich dennoch und werde die Bilder in den nächsten Wochen etwas gestaffelt einstellen.

For my deserted blog, there is an explanation – honest! My camera died and although I can borough one of my daughter it is not always easy, logisticly. I did some sewing and over the next weeks I’ll put the pics up.

Gestern nähte ich noch schnell ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Tochter meiner Nachbarin. Wir hüten uns gegenseitig die Mädels, ich ihre Kleine und sie unsere zwei Jüngsten.

I wanted to sew a little gift for my neighbours daughter. We look after the girls, me hers and she our two youngest.

Da ich weiss, dass meine Nachbarin viel unterwegs ist mit dem Zug wollte ich dem Mädchen etwas schenken zum beschäftigen. Und das nicht viel Platz einnimmt in der Handtasche. Und das nicht unzählige Einzelteile enthält die man im besten Fall verliert, im schlimmsten Fall auf den Knien unter den Sitzen hervorkramen muss.

‚cause I know that she travels a lot I wanted something that will keep this little girl busy. And does not use much space. And does not have little parts that you loose, or worse that you need to fish from under the seats, crawling on the dirty floor in the train

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Das ist ein Restenstück Stoff, 3,5 Seiten zusammengenäht auf der linken Seite. Stürzen, und wenn man genau hinsieht, Reihenweise absteppen. Ein Labyrinth für eine eingenähte Murmel. Die Murmel am Schluss einstecken und das letzte Stücke von aussen zunähen. Das Teil ist etwa so lang wie meine Hand, die Murmel steckt fest und es braucht einiges an Geschick um es durch die Gänge zu lotsen.

This was made of material I had in my drawer. Sewing 3,5 sides together, and if you look carefully, sew lines into that piece. A labyrinth for a marble. At the very end you put the marble in, sew the last end together and there it is. Hopefully a fun game for this little girl.

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So, da sind sie – die Schwingkleider

Farbe und Material ist den Mädels eigentlich wurscht, hauptsache man kann sich damit drehen und die Kleider schwingen so schön mit. Meine Mutter gab mir einen sehr weiten grünen Rock den sie nicht mehr trug mit den Worten:

Dir fällt sicher etwas ein:-) Na aber sicher schon!

My little girls only want one thing in a dress: that they may swing. Color and material does not matter at all! My mom gave me a skirt she dident wore anymore with following words:

I’m sure you’re gonna use this somehow:-) And I did!

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Ich halbierte den Rock an den Seitennähten, da er sehr weit war genügte die Hälfte für ein Mädchen.

I cut the skirt in two, along the seams on the side. It was wide enough to fit for one girl.

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Vor dem schneiden habe ich den Rock hinten zusammen genäht.

Befor I cut I sewed it together again. There is one seam on the back.

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Dies sind Ärmel. Ich habe sie an den Armlöchern angenäht.

This are the sleaves.

Die Kleider sind nicht so wie ich es mir vorgestellt habe, es gibt schon Pläne sie umzuändern…

I’m not really happy how they turned out, but I have already plans to change…